Gemeinde Sigmaringendorf

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Ortsbild

Der "Donau-Lauchert-Brunnen" ziert den ansprechend gestalteten "Wilhelm-Lehmann-Platz" beim Rathaus.

Ein kulturelles Kleinod ist die renovierte Bruckkapelle mit Barockaltar aus dem 17.Jahrhundert, unmittelbar an der Donaubrücke gelegen.
Ortsbildprägend in der Ortsmitte sind Rathaus, Pfarrkirche und Pfarrhaus, das im Fachwerkstil erbaute Feuerwehrhaus, Schulgebäude und "Schlössle" als Haus für Kultur und Soziales sowie die "Donau-Lauchert-Halle" mit den neugestalteten Platz- und Straßenbereichen.

Ortsteil Laucherthal

 

 

Der Ortsteil Laucherthal entstand als Ansiedlung der Arbeiterschaft zu der dort 1708 durch Fürst Meinrad II. errichteten Eisenschmelze. Im Laufe der Zeit vergrößerte sich diese Ansiedlung und ist durch die Bebauung aus beiden Richtungen mit dem Ort Sigmaringendorf zusammengewachsen. Die St. Meinradskirche in Laucherthal wurde im Jahre 1958 von der Kath. Kirchengemeinde mit Unterstützung des Fürstenhauses Sigmaringen erbaut.
Ortsbildprägend im Ortsteil Laucherthal sind das alte Hochofengebäude im Gelände der Fürstlich Hohenzollernschen Werke, das alte Schulhaus mit Platz und Brunnen sowie die St. Meinradskirche.

Verkehrsanbindung

An den überörtlichen Verkehr ist die Gemeinde durch die B 32 und die L 455 sowie die Bahnlinie angeschlossen. Der DB-Bahnhalt an der Bahnhofstraße ermöglicht Verbindungen im Nah- und Fernverkehr Richtung Sigmaringen/Tübingen/Stuttgart - Donaueschingen/Freiburg und Bad Saulgau - Aulendorf/Ulm/Ravensburg/Friedrichshafen.

Öffentliche und private Dienstleistung

Eine gute Grundversorgung durch öffentliche und private Dienstleistung ist vorhanden. Hierzu zählen eine Arztpraxis, eine Zahnarztpraxis, eine Apotheke, eine Massagepraxis und Praxis für Krankengymnastik, ein privates Alters- und Pflegeheim sowie soziale Dienste. Einzelhandel und Gastronomie in den verschiedenen Gast- und Beherbergungsbetrieben halten ein gutes Angebot vor. Zwei Bankfilialen, Versicherungsagenturen und Architekurbüros bieten ihre Leistungen an.

Eine wichtige öffentliche Einrichtung ist die modern ausgestattete "Donau-Lauchert-Halle" in der Ortsmitte. Sie steht für verschiedene kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen zur Verfügung. Ihr ist der Gasthof "Donauhirsch" mit Kegelbahn und Konferenzräumen angegliedert. Wichtige kommunale Einrichtungen sind auch das geräumige Feuerwehrhaus mit Bürgersaal, die zentrale Wasserversorgung sowie die ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung durch eine Sammelkläranlage. Die Stromversorgung ist durch die EnBW, die Versorgung mit Erdgas durch die EGVS gegeben. Baugelände für Wohnen und Gewerbe steht zur Verfügung.

Sport und Freizeit

Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung in den Vereinen bieten die Turnhalle mit Aussensportanlagen "In der Au", die Sporthalle "Bohl", der Sportplatz "Baumgarten" sowie das Schützenhaus der Sportschützenvereinigung, der Erlebnisspielplatz und die Außensportanlagen im "Schlossgarten".

Die Gemeinde liegt im Naturpark "Obere Donau". Dem Erholungswert dienen ausgedehnte Waldbestände, Spiel- und Rastplätze mit Feuerstellen sowie Wander- und Radwege - insbesondere der Donautalradweg - und laden zur Freizeitgestaltung in schöner Naturlandschaft ein.

Kirchen

Die Katholische Kirchengemeinde versammelt sich in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Sigmaringendorf und in St. Meinrad in Laucherthal. Das Katholische Gemeindehaus, an das Pfarrhaus angebaut, dient mit seinen Veranstaltungs-, Gruppen- und Jugendräumen dem örtlichen Gemeinschaftsleben. Evangelische Gottesdienste finden in der Bruckkapelle statt.

Industrie und Gewerbe

Aus der 1708 errichteten Eisenschmelze mit Hammerschmiede entstanden die "Fürstlich Hohenzollernsche Werke Laucherthal" als größter Industriebetrieb in der Gemeinde, der heute als moderne Unternehmensgruppe zur Herstellung von Metallgussteilen, Stahlprofilen und Maschinenbauelementen verschiedenster Art und Größe weltweit vertreten ist. Ein weiteres traditionsreiches Unternehmen ist die Firma Schaal, die sich zu einem neuzeitlichen Metallveredelungsbetrieb entwickelt hat. Weitere Industriebetriebe sind in der Nachkriegszeit entstanden: Firma Beiter, Formenbau; Firma Spörl, Präzisionsdrahtweberei; Firma Holzhauer, Umformtechnik; Fotoreproduktion Daiber; Vulkanisierbetrieb Wolf und der Textilbetrieb Ströbele.

Zu den verschiedenen Handwerks- und Gewerbebetrieben zählen u.a. Lebensmittelbetriebe, Textileinzelhandel, Bau- und Ausbaugewerbe, Tiefbau- und Speditionsbetriebe sowie ein Schrottverwertungsbetrieb. Nahezu 1800 Arbeitsplätze sind im örtlichen Gewerbe- und Dienstleistungsbereich bereitgestellt. Die Landwirtschaft ist mit zwei Vollerwerbs- (Aussiedlerhöfe) und einigen Nebenerwerbsbetrieben vertreten.