Gemeinde Sigmaringendorf

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Informationen zur Energieeinsparung

Jeder kann in den Bereichen Stromverbrauch, Wasserverbrauch sowie Heizkosten sparen.

Strom sparen

Beleuchtung

  • Schalten Sie das Licht aus bei Abwesenheit. Häufiges Ein- und Ausschalten ist bei Markenfabrikaten kein Problem mehr. Die Stiftung Warentest empfiehlt, zwischen Aus- und Einschalten zwei Minuten Zeit zu lassen, da die Elektronik das Schalten in warmem Zustand nicht gut verträgt.
  • Halten Sie die Allgemeinbeleuchtung sparsam; helles Licht gezielt am Ort der Sehaufgaben benützen.
  • Installieren Sie Bewegungsmelde- und Dämmerungsschalter für die Außenbeleuchtung.
  • Bei Halogenlampen zumindest IRC-Typen, wenn kein Austausch durch Energiesparlampen möglich ist.
  • Reinigen Sie die Beleuchtung regelmäßig. Etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs in privaten Haushalten fällt auf die Beleuchtung, davon lässt sich ein Drittel bis die Hälfte einsparen.

 Kochen und Backen

  • Für elektrische Kochplatten geeignetes Kochgeschirr verwenden (Sandwichboden oder wärmegedämmte Kochtöpfe).
  • Keinen großen Topf für kleine Speisemengen benutzen; Topf- und Pfannengröße müssen mit dem Kochplattendurchmesser weitgehend übereinstimmen.
  • Topfdeckel verwenden, im geschlossenen Topf gart alles mit wenig Wasser (1-2 cm) energiesparend im Dampf. Geschmack und Vitamine bleiben besser erhalten.
  • Bei lang kochenden Gerichten können Dampfdrucktöpfe rund 50 Prozent Kochenergie und Zeit sparen.
  • Auftauen im Kühlschrank spart zweimal Energie: erst kühlt das Gefriergut das Kühlschrankinnere, danach ist es auf dem Herd schneller zu erwärmen, oder die Tiefkühlkost bzw. Fertiggerichte in der Mikrowelle zuzubereiten.
  • Die richtige Betriebstemperatur wählen, abschalten vor Ende der Koch- oder Backzeit und die Restwärme nutzen.
  • Für spezielle Aufgaben sind Wasserkocher, Kaffeemaschine mit Thermoskanne, Eierkocher, Toaster und Mikrowellengerät stromsparender als Herd oder Backofen.
  • Induktionsfelder und Ceranfelder benötigen weniger Strom.
  • Backöfen mit Heißluft sind energiesparend. Die notwendigen Temperaturen liegen ca. 10 Prozent niedriger als bei Herden mit Ober- und Unterhitze.

Kühlen und Gefrieren 

  • Stellen Sie das Geräte an einem möglichst kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort auf, niemals direkt neben der Heizung.
  • Nur abgekühlte und gut verpackte Speisen kühlen und gefrieren.
  • Mindestens einmal im Jahr reinigen, vorher abtauen (Gebrauchsanweisung).
  • Ein Kühlschrank der nur zu einem Drittel gefüllt ist, verbraucht unnötig viel Strom. Als Faustregel für das Kühlschrankvolumen gelten pro Person ca. 50 Liter.
  • Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf die Energieklasse. Modelle der Klasse A++ sparen über die lange Nutzungsdauer der Geräte Energie und somit Geld. Welche Geräte hinsichtlich des Energieverbrauchs u den marktbesten gehören, erfahren Sie auf folgender Seite: 
    www.spargeraete-vkw-at.de

TV, PC & Co. 

Über 10 Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung der Elektronikgeräte, die auch nach dem Abschalten noch Strom verbrauchen.Beim Kauf von Geräten der Unterhaltungselektronik oder fürs Büro, wählen Sie Modelle mit niedrigen Verbrauchswerten in der Betriebsbereitschaft. Zudem stellen Sie mit geeigneten Steckdosenleisten sicher, dass diese Geräte außerhalb der Nutzungszeiten nach Möglichkeit vom Netz getrennt sind.Prüfen Sie doch einmal mit einem Stromcheck bei sich zu Hause nach, wie viel Ihre Geräte genau verbrauchen. Dies können Sie mit einem Strommessgerät bestimmen. Viele Verbraucherzentralen und Energieversorgungsunternehmen verleihen solche Messgeräte.

Wäsche trocknen

Der preiswerteste und umweltschonendste Trockner ist die Wäscheleine im Freien oder bei schlechtem Wetter im Trockenraum. Sollten Sie jedoch eine Wäschetrockner benutzen, sollten Sie folgendes beachten: 

  • Schleudern Sie die Wäsche vor dem maschinellen Trocknen mit mind. 1200U/min.
  • Das Programm "bügeltrocken" spart gegenüber dem Programm "schranktrocken" rund 15 Prozent Strom.
  • Immer möglichst gleichartige Gewebe zusammen trocknen.
  • Gerät voll beladen, ohne zu überladen, sonst knittert die Wäsche zu stark.
  • Der Trockner sollte komplett ausgeschaltet werden können (kein Stand-by).

Mit diesen Energiespartipps wollen wir Ihnen helfen, Ihre Stromkosten zu senken. Um noch mehr zu effizienten Energienutzung im Haushalt erfahren zu können, informieren Sie sich unter: 
www.stromeffizienz.de

Wasser sparen

Wassersparen fängt im Haushalt an. Tag für Tag werden Deutschland pro Person 130 Liter Trinkwasser im Haushalt eingesetzt (aktuelle Verbrauchszahlen des Bundesverbandes Gas und Wasser).
Im Gegensatz zu anderen Grundstoffen wird Wasser nicht verbraucht, sondern gebraucht. Es gelangt nach einer vorübergehenden Nutzung wieder in den Wasserkreislauf.
In der Regel geht jede Nutzung des Wassers mit einem Verbrauch an Energie und einer Verschmutzung einher. Die Wiederaufbereitung als Trinkwasser kostet wieder Energie. Daher bedeutet Wasser sparen in erster Linie eine Energieeinsparung und eine Verminderung der Abwassermenge.

Toilette
Etwa ein Drittel des täglichen Wasserverbrauchs rauscht durch die Toilette. Durch wassersparende Spülkästen oder Druckspüler kann der Verbrauch halbiert werden. Öfters mal die "Stop-Taste" fürs kleine Geschäft drücken.

Armaturen
Es gibt viele Armaturen um den Wasserverbrauch zu senken - z.B. Durchflussbegrenzer, Einhebelmischbatterien oder Thermostat-Armaturen.

Bad/Dusche
Der Wasserbrauch kann deutlich reduziert werden, wenn Sie öfters duschen anstatt zu baden (pro Bad 150 Liter und mehr, pro Dusche 35 bis 40 Liter).

Waschen
Die sparsamste Waschmaschine benötigt 39 Liter. Maximale Füllmenge der Maschine ausnutzen, Waschmittel nach Verschmutzungsgrad und Wasserhärte dosieren.

Geschirr spülen
Moderne Maschinen spülen die gleiche Geschirrmenge sparsamer im Vergleich zum Reinigen von Hand. Grundsätzlich gilt, nie das Geschirr unter fließendem Wasser spülen, den Geschirrspüler immer vollbeladen laufen lassen.

  • Wasser, das zum Waschen von Obst und Gemüse gebraucht wird, besonders in sommerlichen Trockenperioden, zum Gießen verwenden.
  • Überprüfen Sie monatlich Ihre Anlagen und den Verbrauch. So können Leckstellen frühzeitig festgestellt und repariert werden.
  • Tropfende und undichte Wasserhähne und Spülkästen schnellst möglich reparieren lassen.

Heizkosten senken

Die Energiekosten steigen kontinuierlich. Eine Ursache dafür die die weltweit große Nachfrage nach Öl in wirtschaftlich wachsenden Ländern wie China und Indien.
Der Verbraucher hat kaum Einfluss auf den Energiepreis. Deshalb bleibt ihm zur Reduzierung der Rechnung als effizientes Mittel nur das Energiesparen.
Besonders groß ist das Energiesparpotential bei Heizung und Warmwasserbereitung. Deutsche Privathaushalte müssen hierfür nämlich nahezu 90 Prozent ihres Energieverbrauchs aufwenden.

Die 10 wichtigsten Tipps helfen beim Sparen:

  1. Veraltete Heizungsanlagen modernisieren:
    Moderne Systeme wie Erdgas-Brennwertgeräte verbrauchen im Vergleich zu alten Anlagen bis zu 40 Prozent weniger Energie.
  2. Wärmedämmung des Gebäudes:
    Besonders auf die Heizkörpernischen ist zu achten, da hier die Hauswand oft am dünnsten ist. Dort entstehen hohe Wärmeverluste.
  3. Heizung automatisch steuern:
    Die Heizungsanlage witterungsgesteuert und mit automatischer Temperaturabsenkung betreiben. Durch die Absenkung der Raumtemperatur bei Nacht oder längerer Abwesenheit ergeben sich deutliche Einsparpotenziale. Jedes Grad weniger verringert die Heizkosten um rund sechs Prozent.
  4. Optimale Raumtemperaturen:
    Empfohlen werden 20 Grad Celsius für Wohn- und Arbeitsräume, für Küche und Schlafzimmer 18 bzw. 17 Grad Celsius und für Flure 10 bis 15 Grad Celsius.
  5. Heizungsanlage regelmäßig checken:
    Schon eine nur wenige Millimeter starke Rußablagerung und ein schlecht eingestellter Brenner kosten rund fünf Prozent mehr Energie.
  6. Rolläden schließen:
    Werden Vorhänge und Jalousien nachts geschlossen, kann die Energieersparnis bis zu vier Prozent betragen.
  7. Richtig lüften:
    Dauerlüften bei gekipptem Fenster und aufgedrehter Heizung ist tabu. Stattdessen mehrmals täglich kurzzeitig für rund 5 bis 10 Minuten Fenster weiter öffnen und querlüften.
  8. Heizquellen nicht verstellen:
    Möbel, Verkleidungen oder Gardinen sollten Heizkörper nicht verdecken. Dies beeinträchtigt die Luftzirkulation und somit eine optimale Wärmeverteilung im Raum. Bis zu 20 Prozent der Energie können dadurch verloren gehen.
  9. Heizkörper abgleichen:
    Dadurch wird gewährleistet, dass jeder Heizkörper innerhalb des Systems mit der tatsächlich benötigten Wärmemenge über den entsprechenden Heizwasserstrom versorgt wird.
  10. Heizkörper entlüften:
    Die Entlüftung ist wichtig, wenn die Heizkörper ungleich warm werden oder Luftgeräusche auftreten. Die Entlüftungsschraube wird mit einem Schlüssel solange geöffnet bis Heizwasser austritt.